Pressemitteilungen

Montag, 24. August 2020

Pressemitteilung vom 24.08.2020

Kategorie(n): Wahlkreisarbeit | Verbraucherschutz | Pressemitteilungen

Quelle: Berlin.de

Donnerstag, 09. April 2020

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Auch wenn in diesem Jahr alles anders ist: Wir wünschen Ihnen, dass das Osterfrühstück Ihnen in dieser aufreibenden Zeit ein Stück Normalität zurückgibt. Wir Grüne freue uns, dass immer mehr Verbraucher*innen sich nicht nur an Ostern für frische Eier aus ökologischer Haltung entscheiden. Die Kennzeichnung der Eier, für die wir uns eingesetzt haben, hat sich bewährt und für bessere Haltungsbedingungen der Hühner gesorgt. Diese Erfolgsgeschichte muss jetzt aber weitergeschrieben werden.

Hierzu Turgut Altug, verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus:
„Wir brauchen eine Kennzeichnung der Eier auch in verarbeiteten Produkten. Alle Konsument*innen sollen erkennen können, für welche Art der Tierhaltung sie sich im Supermarkt, in der Eisdiele oder im Restaurant entscheiden. Ich begrüße es, dass auch in Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner diese Erkenntnis gereift ist und sie sich für eine Regelung auf EU-Ebene einsetzt. Allerdings ist auch klar – kommt eine solche Regelung nicht zeitnah, muss die Bundesregierung selbst gesetzlich aktiv werden und darf die Verantwortung nicht weiter auf die EU-Ebene verschieben.”

Hintergrund: Unverarbeitete Eier müssen in Deutschland gekennzeichnet sein. Auf der Verpackung muss stehen, wie die Hühner gehalten wurden. Dazu ist auf den Eiern ein Code aufgedruckt, z.B.: 1-DE-0123456. Relevant ist die Ziffer vor der Länderkennung. Die 3 steht für Käfighaltung, 2 steht für Boden-, 1 für Freiland- und 0 für Bio-Haltung. Wem artgerechte Haltung wichtig ist, der sollte also kein Ei mit der Drei kaufen. Das Gute: Eier ohne Käfig- und Massentierhaltung kosten meist nur ein paar Cent mehr.

Dienstag, 30. April 2019

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Sehr geehrte Damen und Herren,
trockene Böden, Hitzesommer und sterbende Pflanzen und Bäume: Der Klimawandel steht vor der Berliner Tür. Nicht zuletzt mahnen jeden Freitag tausende Schüler*innen auf den Straßen: Wir müssen jetzt handeln.
Wir haben einen 11-Punkte-Plan zum Schutz des bestehenden Baumbestandes und für mehr Bäume in Berlin erarbeitet und beschlossen. Fraktionsvorsitzende Silke Gebel und Turgut Altug, Sprecher für Naturschutz, haben das Beschlusspapier entwickelt und laden Sie nun herzlich zu unserem Baumgipfel ein, bei dem das Konzept vorgestellt wird. Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion mit Stefan Tidow, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr, Clara Herrmann, Bezirksstadträtin aus Friedrichshain-Kreuzberg weiteren grünen Politiker*innen und Expert*innen und Ihnen.

Datum: Freitag, der 03.05.2019, 13 Uhr
Ort: Abgeordnetenhaus, Raum 320

Mittwoch, 06. Juni 2018

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Wegen der anhaltenden Hitze und den offenbaren klimatischen Veränderungen unserer Wetterlage rufen die Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker der Koalitionsfraktionen alle Berlinerinnen und Berliner und die Bezirke dazu auf, ihre Straßenbäume zu wässern. Dazu Daniel Buchholz (SPD-Fraktion), Marion Platta (Fraktion DIE LINKE) und Turgut Altug (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen):

„Der Regen zieht an Berlin viel zu oft vorbei. Dieses Frühjahr war und ist besonders trocken. Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Berlin immer deutlicher. Am Zustand der Blätter der Berliner Straßenbäume kann man gut erkennen, dass sie zu wenig Wasser bekommen. Bei anhaltender Hitze drohen schwere Spätschäden: Von lichten Kronen bis zum Absterben ganzer Bäume. Gerade junge Bäume haben einen besonders hohen Bedarf an Wasser, weil ihre Wurzeln oft noch nicht bis zum Grundwasser reichen.

Wir appellieren an alle Berlinerinnen und Berliner: Bitte helfen Sie, die Berliner Bäume zu gießen! Das geht ganz einfach mit einem Eimer Wasser vor der eigenen Haustür. Seit vielen Wochen bleibt ausreichender Regen aus. Auch ein gelegentliches Gewitter ändert daran wenig. Das Regenwasser fließt viel zu schnell über die trockenen Böden in die Kanalisation ab. Bei den Bäumen kommt nicht genug an.

Wir empfehlen, junge Bäume mehrmals pro Woche zu wässern, Motto: Viel hilft viel! Aber auch alte Bäume freuen sich über zusätzliches Gießwasser. Sie bleiben vitaler und helfen uns mit kühlem Schatten und Sauerstoff durch die Hitze des Sommers. Bäume haben einen entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität im städtischen Raum.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass die für die Pflege der Straßenbäume zuständigen Gartenämter in den kommenden Jahren ihrer Aufgabe, das Stadtgrün zu gießen, leichter nachkommen können und funktionstüchtige Gießwagen anschaffen.“

Mittwoch, 28. März 2018

Kategorie(n): Pressemitteilungen

An Ostern werden wieder viele bunt bemalte Eier versteckt. Wer Eier ohne Käfig- und Massentierhaltung kaufen möchte, sollte den Tipp von Turgut Altug, Sprecher für Verbraucherschutz, befolgen:

„Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der kauft kein Ei mit der Drei. Denn Eier, die diese Kennzeichnung tragen, wurden von Hennen gelegt, die in Käfigen leben müssen.

Wer Eier essen möchte, die nicht aus Käfighaltung stammen, kann nur dann wirklich sicher sein, wenn er oder sie Bio-Produkte kauft. Denn die Lebensmittelindustrie verwendet Eier mit der Nummer Drei häufig für Produkte wie Nudeln, Kekse oder Eis. Dabei kosten Eier ohne Käfig- und Massentierhaltung nur ein paar Cent mehr. Wir setzen uns dafür ein, bei verarbeiteten Produkten eine verbindliche Kennzeichnung vorzuschreiben. Nur dann ist nachvollziehbar, ob Kekse oder Nudeln mit Eiern aus Käfighaltung hergestellt worden sind oder nicht.

Hintergrund: In Deutschland gab es 2017 erstmals mehr Haltungsplätze für Hennen im Bereich der ökologischen Erzeugung als in der Käfighaltung. Das hat das Statistische Bundesamt gestern mitgeteilt
(Quelle inkl. Grafik: https://de.statista.com/infografik/13344/hennenhaltung-in-deutschland/)

Infografik: Legehennen - Öko überholt Käfig | Statista

Die Folge: rund 1,3 Milliarden Öko-Eier wurden produziert, aber nur 1,0 Milliarden Eier aus Käfighaltung. Die meisten Hennenhaltungsplätze gibt es derzeit in der Bodenhaltung (31,4 Millionen), gefolgt von der Freilandhaltung (7,4 Millionen). Jede Legehenne hat vergangenes Jahr rund 298 Eier produziert – das entspricht 0,82 Eiern pro Tag.

Unverarbeitete Eier müssen in Deutschland gekennzeichnet sein. Auf der Verpackung muss stehen, wie die Hühner gehalten wurden. Dazu ist auf den Eiern ein Code aufgedruckt. Z.B.: 1-DE-0123456. Relevant ist die Ziffer vor der Länderkennung. Die 3 steht für Käfighaltung, 2 steht für Boden-, 1 für Freiland- und 0 für Bio-Haltung.

Pressemitteilung im PDF-Format

Mittwoch, 14. März 2018

Gemeinsame Presseerklärung der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Zum Start der neuen Energieschuldenberatung in Berlin durch die Verbraucherzentrale und anlässlich des Weltverbrauchertages am 15. März 2018 erklären Dr. Stefan Taschner (energiepolitischer Sprecher Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Dr. Turgut Altug (verbraucherpolitischer Sprecher Fraktion Bündnis 90/Die Grünen), Jörg Stroedter (energiepolitischer Sprecher SPD-Fraktion), Daniel Buchholz (umweltpolitischer Sprecher SPD-Fraktion), Katrin Seidel (verbraucherpolitische Sprecherin Fraktion DIE LINKE) und Dr. Michael Efler (energiepolitischer Sprecher Fraktion DIE LINKE):

„Nach vier Jahren wird es wieder ein schnell erreichbares Beratungsangebot zu Strom- und Gassperren geben. Die rot-rot-grüne Koalition will Energiearmut bekämpfen und die Stromsperren in Berlin deutlich reduzieren. Ein Bestandteil unserer Strategie ist eine verbesserte Beratung von Betroffenen, die diesen hilft, Stromsperren zu vermeiden beziehungsweise die Versorgung schnellstmöglich wieder herzustellen.
Für Rot-Rot-Grün ist die gesicherte Versorgung mit Energie ein Grundrecht. Stromsperren können zu Gefährdung der Gesundheit insbesondere von Kranken, Kindern und Schwangeren führen. Daher haben die Koalitionsfraktionen im Doppelhaushalt 2018/2019 die Einrichtung einer Energieschuldenberatung durch die Verbraucherzentrale finanziell abgesichert.“

Zum Hintergrund: Laut Antwort des Senats in Drucksache 18/10893 und 18/11913 ist die Anzahl der Strom- und Gassperren in Berlin nach wie vor hoch. Im Jahr 2016 wurden in Berlin allein vom Grundversorger über 130.000 Androhungen einer Stromabschaltung verschickt, 17.819 Stromsperren im Auftrag der Stromlieferanten tatsächlich durchgeführt. Zehntausende Berlinerinnen und Berliner waren damit für durchschnittlich 32 Tage ohne Licht, ohne Kühlschrank, ohne Kochmöglichkeit. Der Energieversorger Vattenfall hatte die Finanzierung der Energieschuldenberatung GVS im Dezember 2014 eingestellt.

Für Nachfragen:
Pressestelle, Grünen-Fraktion, Tel. 23 25 24 50
SPD-Fraktion, Jörg Stroedter, MdA, 0171 4185092, Daniel Buchholz, MdA, 0151 20701048
Pressestelle, Fraktion DIE LINKE, Tel. 23 25 25 20

Pressemitteilung im PDF-Format

Montag, 10. April 2017

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Als Tipp zum Eierkauf rund um Ostern sagt Turgut Altug, Sprecher für Verbraucherschutz:
Wer zu Ostern Eier ohne Käfighaltung kaufen möchte, sollte diesen kleinen Tipp beherzigen: kein Ei mit der Drei. Denn die mit dieser Nummer markierten Eier wurden von Hühnern gelegt, die in Käfigen leben müssen.
Die Lebensmittelindustrie nutzt 3er-Eier, um möglichst billig Produkte wie Nudeln, Kekse oder Eis zu produzieren, obwohl wohl Eier ohne Käfighaltung meist nur ein paar Cent mehr kosten. Wer keine Käfig-Eier essen möchte, kann bisher nur dann 100 % sicher sein, wenn er oder sie Bio-Produkte kauft. Bisher müssen die Eier bei verarbeiteten Lebensmitteln nicht gekennzeichnet werden. Um den Verbraucherschutz zu stärken,  schlagen wir eine verbindliche Eierkennzeichnung in solchen Produkten wie Nudeln oder Eis vor. Die Bundesregierung müsste dazu lediglich das entsprechende Gesetz ändern.
Zum Hintergrund: Unverarbeitete Eier müssen in Deutschland gekennzeichnet sein. Auf der Verpackung muss stehen, wie die Hühner gehalten wurden. Dazu ist auf den Eiern ein Code aufgedruckt. Relevant ist die Ziffer für die Länderkennung. Die 3 steht für Käfighaltung, 2 steht für Boden-, 1 für Freiland- und 0 für Bio-Haltung.

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Mittwoch, 18. Januar 2017

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Dr. Turgut Altug, Sprecher für Verbraucherschutz, sagt vor dem Hintergrund der Grünen Woche und der am 21.01.2017 stattfindenden Demonstration „Wir haben es satt“:
Viele Berlinerinnen und Berliner haben es satt, dass unsere Lebensmittel mit Pestiziden wie Glyphosat belastet sind, die Massentierhaltung mit ihren Megaställen sich ausweitet und durch Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA die Verbraucher- und Umweltschutzstandards gesenkt werden.
Die Menschen in unserer Stadt interessiert es, woher ihre Lebensmittel kommen, wie sie produziert wurden und was sie tun können, um die negativen Auswirkungen auf Mensch, Tier, Umwelt und Klima zu reduzieren. Damit jede und jeder diese Fragen für sich selbst beantworten kann, muss die Verbraucherschutzpolitik in Berlin, auf Bundes- und europäischer Ebene neu ausgerichtet werden.
Zurzeit bestimmen eine handvoll Konzerne über unsere Lebensmittelproduktion. Diese Art der Landwirtschaft ist undemokratisch und nicht nachhaltig. Darum ist es höchste Zeit, eine Agrarwende einzuleiten.
Rot-Rot-Grün hat im Koalitionsvertrag wichtige Vorhaben bezüglich der Lebensmittelversorgung in Berlin verankert. Mit Brandenburg werden wir den Staatsvertrag Landwirtschaft neu verhandeln, um den Anteil ökologischer, regional erzeugter und vegan-vegetarischer Lebensmittel in Kitas, Schulen und öffentlichen Kantinen zu erhöhen. Zudem wird sich Berlin im Bund hinter Initiativen stellen, um die deutsche und europäische Agrarpolitik hin zu mehr Nachhaltigkeit und Tierschutz umzusteuern.
In diesem Zusammenhang begrüße und unterstütze ich den Aufruf zur Demonstration „Wir haben es satt“.

Die Bürger*innensprechstunde findet (außerhalb der Ferien) an jedem dritten Freitag des Monats im Grünen Parlamentsbüro Kreuzberg (GPK) von 17.00 bis 19.00 Uhr statt (nächste Sprechstunden siehe unten).

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie findet sie jedoch zurzeit digital statt.
Hierfür ist eine Anmeldung unter buero.altug@gruene-fraktion.berlin nötig.

Adresse:
Großbeerenstraße 16
10963 Berlin - Kreuzberg
Telefon: (030) 2362 9300
E-Mail: buero.altug@gruene-fraktion.berlin

 

Kommende Termine:
  • 11.12.2020  (Digitale Bürger*innensprechstunde)
Freitag, 11. Dezember 2020
Wahlkreis: Digitale Bürger*innensprechstunde, 17-19 Uhr
Bitte zuvor anmelden unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mittwoch, 27. Januar 2021
Gedenkveranstaltung für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen
67. Plenarsitzung am 10.12.2020
Für mich ist es wichtig, vor Ort zu sein und mich mit Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern und Initiativen direkt auszutauschen. Hier können Sie sehen, welche Akteurinnen und Akteure ich bislang in der WP18 besucht habe.

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