„Agrar- und Ernährungswende in Zeiten der Klimakrise“
am 20. Juni 2025 von 09:30 bis 15:30 Uhr
Die Landwirtschaft in Deutschland ist laut dem Umweltbundesamt neben ca. 7-8 Prozent der gesamten CO2-Emissionen vor allem für den Ausstoß von Methan- und Lachgasen verantwortlich. Letztere schaden dem Klima bis zu 300 Prozent stärker als CO2. Insgesamt stammen weltweit mehr als 1/3 der Treibhausgas-Emissionen aus der Nahrungsmittelproduktion. Eine Agrar- und Ernährungswende ist daher nicht nur aus den bekannten gesundheitlichen Gründen – Stichwort Adipositas, Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen – notwendig, sondern auch essenziell für die Bekämpfung der Klimakrise. Berlin spielt über den substanziellen Absatzmarkt einer Millionenstadt eine entscheidende Rolle, weshalb Konsumentenscheidungen über die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung haben.
In dieser Konferenz möchten wir mit interdisziplinären Expertinnen und Experten erörtern, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um eine klimafreundliche Agrar- und Ernährungswende in Berlin und Brandenburg sowie in der Region im Angesicht der Klimakrise zu erreichen.

