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Sonntag, 15. April 2012

TAZ: "Tegel, Tiere, Sensationen"

Kategorie(n): Naturschutz

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Donnerstag, 22. März 2012

Rot-Schwarz darf verletzte Wildtiere nicht sterben lassen

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Claudia Hämmerling, Sprecherin für Tierschutz, und Turgut Altug, Sprecher für Naturschutz, sagen zur Streichliste im Haushalt:

Die einzige medizinische Versorgungsmöglichkeit für verletzte Wildtiere in der Tierklinik Düppel steht vor dem Aus. Dabei müssen verletzte Tiere, darunter viele besonders geschützte Arten wie Eulen und Seeadler, versorgt werden. Schließlich steht der Tierschutz in der Berliner Verfassung.

Entsprechende Anträge der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wurden im Fachausschuss abgelehnt. Die Tierklinik ist nicht in der Lage, die Behandlung verletzter Tiere zu finanzieren. Bislang standen dafür jährlich 200 000 Euro zur Verfügung. Da scheint es mit zweierlei Maß gemessen, wenn man sieben Millionen Euro im Jahr für den defizitären Tierpark gegenrechnet, die der rot-schwarze Senat übrig hat - künftig aber keinen Cent für die Behandlung verletzter Wildtiere.

Wenn der Senat nicht willens ist, wie alle anderen Kommunen, seine Verantwortung für die kommunalen Aufgaben im Tier- und Artenschutz zu übernehmen, werden die BerlinerInnen künftig die verletzten Tiere direkt im Roten Rathaus beim Regierenden Bürgermeister abgeben müssen. Denn für die verletzten Wildtiere sieht sich im Senat keiner verantwortlich. Die Zuständigkeiten werden von einer Behörde zur anderen geschoben.

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