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Montag, 03. August 2015

WHO-Bericht ernst nehmen – Senat muss Einsatz von giftigem Glyphosat in Berlin beenden!

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Dr. Turgut Altug, Sprecher für Naturschutz, sagt zum Einsatz des gefährlichen Unkrautvernichters Glyphosat auf Berlins Straßen:

Die Krebsexperten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben im März 2015 bekannt gegeben, dass das weltweit meistverwendete Pflanzenvernichtungsmittel Glyphosat „wahrscheinlich krebserregend für Menschen“ ist. Nun liegt die ausführliche Begründung vor.

Die Bundesregierung und Deutschlands oberste Risikobewerter vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben die Gefahr des Pflanzengifts bislang verharmlost. Und auch der Senat hat die Einstufung der renommierten WHO-Krebsforschungsagentur IARC ignoriert. Der Glyphosat-Einsatz auf Berlins Straßen ist weiterhin erlaubt.

Wir fordern, dass der Senat dafür Sorge trägt, dass Glyphosat in Berlin nicht mehr verwendet wird. Der Senat darf die Berlinerinnen und Berliner nicht länger einem Gesundheitsrisiken aussetzen. Es sollte dem Senat wert sein, nach Alternativen zu suchen. Vorgeschobene Kostengründe sind als Ausrede völlig inakzeptabel. Unseren Antrag (Drucksache 17/0722), auf das Mittel künftig zu verzichten, hat die Koalition bislang abgelehnt – aus Kostengründen.

Glyphosat ist etwa Bestandteil des Unkrautvernichters Roundup Ultra, den die BSR verwendet. Der Sachverständigenbeirat für Naturschutz und Landschaftspflege hat schon 2009 Bedenken gegen den Einsatz bei der BSR angemeldet. Selbst der Senat hält den Stoff für „unbestritten gefährlich“, duldet aber dennoch, dass etwa in unserer Stadt auf rund 100 Straßenkilometern das Gift zur „Unkrautbekämpfung“ verteilt wird.

Weitere Informationen zum Thema (als Anhänge):
Grüner Antrag: „Kein Gift auf unseren Straßen“ (Drucksache 17/0722)
Mündliche Anfrage: „Ist gegen jedes Kraut ein Gift gewachsen?“ (Drucksache n17/02022)
Protokoll Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt, siehe Seiten 8–11

61. Plenarsitzung am 20.08.2020
Wimmelplakat TA2016 sidebar
 

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