Einladung zur Onlineveranstaltung:

Wer zahlt den Preis von billigen Lebensmitteln

Menschen, die in heruntergekommenen Häusern auf kleinstem Raum zusammenwohnen und sich reihenweise mit dem Corona-Virus infizierten. Im Juni wurde eine breite Öffentlichkeit durch Medienberichte aufmerksam auf menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, die in der deutschen Fleischindustrie mehr Regel als Ausnahme sind.

Die Berichte leuchteten einen Bereich der Arbeitswelt aus, der zuvor selten Aufmerksamkeit erfuhr. Es ist die Kehrseite billiger Lebensmittel. Leider muss konstatiert werden, dass die Fleischindustrie nicht die Ausnahme bildet - der billige Preis vieler Lebensmittel kann nur erzielt werden, durch Ausbeutung von Natur und Mensch auch in der EU.

Wir wollen mit Ihnen/euch darüber diskutieren.

Mit
Martin Häusling (MdEP), An ja Piel {Vorstand DGB, angefragt) und Arnd Spahn (Sekretär der Europäischen Landarbeitergewerkschaften)
Moderation: Dr. Turgut Altug, MdA
Am: 05.10.2020, 19.00-21.00 Uhr

 

Einwahldaten:
https://global.gotomeeting.com/joinll72699461

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.
Deutschland: +49 7216059 6510
Zugangscode: 172-699-461

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Montag, 10. April 2017

Ostereier ohne Käfighaltung: So einfach geht das

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Als Tipp zum Eierkauf rund um Ostern sagt Turgut Altug, Sprecher für Verbraucherschutz:
Wer zu Ostern Eier ohne Käfighaltung kaufen möchte, sollte diesen kleinen Tipp beherzigen: kein Ei mit der Drei. Denn die mit dieser Nummer markierten Eier wurden von Hühnern gelegt, die in Käfigen leben müssen.
Die Lebensmittelindustrie nutzt 3er-Eier, um möglichst billig Produkte wie Nudeln, Kekse oder Eis zu produzieren, obwohl wohl Eier ohne Käfighaltung meist nur ein paar Cent mehr kosten. Wer keine Käfig-Eier essen möchte, kann bisher nur dann 100 % sicher sein, wenn er oder sie Bio-Produkte kauft. Bisher müssen die Eier bei verarbeiteten Lebensmitteln nicht gekennzeichnet werden. Um den Verbraucherschutz zu stärken,  schlagen wir eine verbindliche Eierkennzeichnung in solchen Produkten wie Nudeln oder Eis vor. Die Bundesregierung müsste dazu lediglich das entsprechende Gesetz ändern.
Zum Hintergrund: Unverarbeitete Eier müssen in Deutschland gekennzeichnet sein. Auf der Verpackung muss stehen, wie die Hühner gehalten wurden. Dazu ist auf den Eiern ein Code aufgedruckt. Relevant ist die Ziffer für die Länderkennung. Die 3 steht für Käfighaltung, 2 steht für Boden-, 1 für Freiland- und 0 für Bio-Haltung.

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Die Bürger*innensprechstunde findet (außerhalb der Ferien) an jedem dritten Freitag des Monats im Grünen Parlamentsbüro Kreuzberg (GPK) von 17.00 bis 19.00 Uhr statt (nächste Sprechstunden siehe unten). Hierfür ist eine Anmeldung unter buero.altug@gruene-fraktion.berlin nötig.

Adresse:
Großbeerenstraße 16
10963 Berlin - Kreuzberg
Telefon: (030) 2362 9300
E-Mail: buero.altug@gruene-fraktion.berlin

Kommende Termine:
  • 09.10.2020
  • 20.11.2020
  • 18.12.2020

64. Plenarsitzung am 01.10.2020
Für mich ist es wichtig, vor Ort zu sein und mich mit Vereinen, Bürgerinnen und Bürgern und Initiativen direkt auszutauschen. Hier können Sie sehen, welche Akteurinnen und Akteure ich bislang in der WP18 besucht habe.

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