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Freitag, 30. November 2012

Achtung Gleichberechtigung? - Berliner Sparkasse disqualifiziert sich durch dreiste Werbung mit frauenfeindlichen Anklängen

Kategorie(n): Pressemitteilungen

Anja Kofbinger, frauenpolitische Sprecherin und Turgut Altug, Sprecher für Verbraucherschutz erklären zur Werbung der Berliner Sparkasse bzgl. der Einführung der Unisex-Tarife bei Versicherungen ab Dezember 2012:

Bekanntlich entschied der EuGH am 1. März 2011 Unisex-Tarife für alle neuen Versicherungsverträge ab dem 21. Dezember 2012 verpflichtend zu machen. Erst in acht von siebenundzwanzig Mitgliedsstaaten wurde dies bereits umgesetzt, z. B. bei den Autoversicherungen. Fakt ist, dass Männer, wenn sie Versicherungsverträge nach dem 21. Dezember abschließen bei der Berliner Sparkasse mehr bezahlen müssen. Das veranlasste sie Werbung unter dem Motto "Achtung Gleichberechtigung" zu machen und titelte weiter, "Männer werden ab dem 21.12. wie Frauen behandelt" und "Jungs, haltet den kleinen Unterschied fest".

Diese abgestandene Herrenwitzigkeit, geht aber völlig an der Tatsache vorbei, dass die Versicherungen selbst sich dazu entschieden haben die Tarife für Männer anzuheben. Sie hätten selbstverständlich auch die Tarife für Frauen herabsetzen können. Damit hätten sie den Geist der EU-Richtlinie umgesetzt. Die berücksichtigt auch, dass Frauen im EU-Durchschnitt 17 Prozent, in Deutschland sogar 22 Prozent weniger Entgelt für gleichwertige Arbeit erhalten. Die Versicherungsbranche selber sagt lediglich, dass mache Leistungen für Männer teurer werden und manche auch deutlich billiger. Wir verurteilen die Werbung der Sparkasse als unangemessen, frauenfeindlich und grob irreführend.

61. Plenarsitzung am 20.08.2020
Wimmelplakat TA2016 sidebar
 

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