Meine politischen Inhalte

Umwelt und Klimapolitik ist eine aktive Sozialpolitik

Als Großstadt steht Berlin vor großen Herausforderungen durch wachsende soziale Ungleichheit und knapper werdende Ressourcen. Die Energiekosten steigen, damit auch die so genannte 2. Miete, Nebenkosten. Eine zentrale Herausforderung ist es, die Klimaschutzziele insbesondere bei der energetischen Gebäudesanierung sozial gerecht zu gestalten.

Das gleiche gilt auch für ein klimafreundliches Energiekonzept. Stattdessen will er unsinnige Projekte realisieren, wie den Ausbau der A 100 von Neukölln vorbei an Kreuzberg bis nach Friedrichshain. Wie ein aktuelles Verkehrsgutachten zeigt, wird dieses Projekt ein Verkehrs-Chaos verursachen.

Denn: Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.


Eine gute Bildungspolitik ist die beste Integrationspolitik

Nationale und internationale Studien zeigen, dass die Bildungschancen von Kindern in Deutschland sehr stark von ihrem sozialen Status abhängen. Besonders schlecht schneidet in den Studien Berlin ab. Jedes Kind, das durch schlechte Bildung seinen Platz in der Gesellschaft nicht finden kann, ist ein Verlust für die Zukunft unserer Stadt.

Aus meiner Arbeit in Umwelt- und Naturbildungsprojekten, in den Kitas und Schulen, in Kreuzberg, Neukölln sowie in Wedding kenne ich viele Kinder, von denen in den Studien gesprochen wird, persönlich.

Ich machte mit ihnen Projekte wie: Unsere Schule spart Energie, Sonnenkinder, Natur als Zweitsprache usw. Wir kochen gemeinsam mit Vätern und Jungs aus Migranten- aber auch herkunftsdeutschen Familien ökologisch. Mir geht es dabei auch darum, ein Klischee zu überwinden und aufzuzeigen, dass Kochen und Hausarbeit keine Frage des Geschlechts ist.

Bei allen diesen Aktivitäten wurde mir alltäglich vor Augen geführt: Kinder brauchen Unterstützung und die richtige Ansprache – dann wollen und können sie auch lernen. Daher ist es für mich besonders wichtig, dass wir mehr pädagogisches Personal mit interkultureller Kompetenz, bessere Ausstattung für individuelles Lernen sowie mehr Kita-plätze und Ganztagsbetreuung brauchen.


Kiezpolitik, welche die Bedürfnisse von Menschen vor Ort fest vor Augen hat

Meiner Meinung nach kann Politik dann besonders erfolgreich sein, wenn sie den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort die Möglichkeit gibt mitzumachen. Auch aus diesem Grund wollen wir Grüne eine andere Kultur in der Politik und möchten gemeinsam mit der Stadt regieren.
Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung für ihre Umgebung, Grünflächen, öffentlichen Räume etc.

Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Obstbaumpflanzaktion im Görlitzer Park. Diese und andere Beispiele zeigen immer wieder: Es gibt viele Aktive, die sich für mehr Grün in der Stadt, lokalen Umwelt- und Klimaschutz oder andere Themen in ihrem direkten Umfeld engagieren wollen. Das weiß ich auch aus meinem großen Netzwerk in den BürgerInneninitiativen, der Umwelt- und Naturschutzbewegung oder bei zahlreichen MigrantInnenorganisationen.

Ich wohne und arbeite in Kreuzberg. Viele meiner türkischen, arabischen, schwäbischen oder Urberliner Nachbarinnen und Nachbarn machen sich große Sorgen, dass sie sich ihre Wohnungen nicht mehr leisten können.
Das Thema Mieterhöhungen und Gentrifizierung ist ein großes Problem. Für die Lösung dieses Problems müssen u.a. auf der Bundes- aber auch Landesebene Gesetze, wie im BGB, geändert werden.


Mein Engagement bei Bündnis 90/Die Grünen
  • seit Januar 2011 Mitglied der Grünen-Fraktion im Bezirksparlament
  • 2006-2010 Bürgerdeputierter im Bezirksparlament von Friedrichshain-Kreuzberg
  • Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss (vergleichbar mit Vorstand) im Kreisverband (2010-2011)
  • Mitarbeit bei den Wahlkämpfen 2006, 2009 und Werkstätten, Kongressen, Wahlprogrammen
  • Mehrfach Delegierter für Landes- und Bundesparteitag
  • Sprecher der Landesarbeitgemeinschaft Migration (2006-2007)
  • Mitglied seit 2006